BiewerMedical_Lachgas2Inhalationstherapie Lachgassedierung – eine moderne Form der Angst- und Schmerzkontrolle
Es handelt sich bei der Lachgassedierung um ein sehr sicheres und mordernes Verfahren, welches weltweit angewendet wird. Schwerwiegende Komplikationen wurden bis heute nicht beschrieben. Die Patienten bleiben während der gesamten Behandlung ansprechbar und verlieren nicht ihr Bewusstsein. Die Lachgassedierung ist eine schonende und patientenfreundliche Angst- und Schmerzkontrolle während der zahnärztlichen Behandlung. Durch die entspannungs-
fördernde Wirkung eleminiert Lachgas selbst einen ausgeprägten Würge- und Schluckreflex. Schon durch den psychologischen Stressabbau ist eine stress- und schmerzfreie Behandlung möglich – dies verhilft zu einer Behandlung auch ohne Vollnarkose. Nach kurzer Zeit ist die Wirkung des Lachgases bereits verflogen und die Verkehrstüchtigkeit wird in der Regel nach 15-30 Minuten wieder erreicht.
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Wie funktioniert die Inhalationssedierung mit Lachgas?
Mit einer speziell für den zahnärztlichen Einsatz entwickelten Applikationsvorrichtung Flowmeter wird das Lachgas mit einer hohen Konzentration Sauerstoff vermischt. Dieses individuell eingestellte Gasgemisch wird dem Patienten über eine perfekt sitzende Nasenmaske zugeführt. Abgeatmetes Lachgas wird ebenfalls über die Nasenmaske abgesaugt. Diese Nasenmaske trägt der Patient über die komplette Behandlungsdauer. Er inhaliert über die Makse ein auf ihn individuell eingestelltes Gasgemsich (Lachgas 0-70%, Sauerstoff 30-100%) und befindet sich stets in einem wachen, aber entspannten und von der Behandlungssituation entrückten Zustand. Die dentale Sedierung mit Lachgas ist sowohl für kürzere als auch längere zahnmedizinische Eingriffe gleichermaßen geeignet.

Die Vorteile der dentalen Lachgassedierung für den Patienten:
Führt zu Entspannung und Entkopplung des Patienten
Ängste und Verkrampfungen werden verringert
Das Schmerzempfinden wird reduziert
Patienten bleiben bei Bewusstsein und sind jederzeit ansprechbar
Die Tiefe der Sedierung kann flexibel gesteuert werden, nach Bedarf (max. 70% Lachgas)
Patienten sind nach wenigen Minuten nach der Behandlung wieder verkehrstüchtig
Lachgas ist nachweislich die sicherste Form der dentalen Sedierung

BiewerMedical_LachgasWie wird Lachgas angewendet?
Lachgas wird gemischt mit einem hohen Anteil Sauerstoff über eine duftenden und bunte Nasenmaske inhaliert. Über ein Lachgasgerät (auch Flowmeter gennannt, im Bild unten im Hintergrund zu sehen) stellt der Zahnarzt ein individuelles Mischverhältnis zwischen Sauerstoff und Lachgas ein. Ihr Zahnarzt kann dabei die individuelle Dosis von Lachgas an Ihre Bedürfnisse anpassen, sodass eine optimale und angenehme Sedierungsstufe erreicht wird. Dabei wird stets mit 100% Sauerstoff begonnen und schrittweise Lachgas hinzugefügt. Da Sie trotzdem bei vollem Bewusstsein sind, haben Sie auch jederzeit die Kontrolle. Während der Sedierung wird ihr Puls und die Sauerstoff-Sättigung ihres Blutes mit einem Pulsoximeter gemessen. Nach der Behandlung atmen Sie mehrere Minuten reinen Sauerstoff ein.
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Für wen ist Lachgas geeignet?
Lachgas ist sowohl für Erwachsene als auch Kinder bestens geeignet. Gerade für Kinder ist die Lachgas-Sedierung eine hervorragende und sichere Möglichkeit, eine angstfreie Zahnbehandlung zu ermöglichen. Die Anwendung der Lachgassedierung kann die Entstehung einer „Zahnarztangst“ in frühen Jahren verhindern. Die Sedierung mit Lachgas wird deshalb immer häufiger bei der zahnärztlichen Behandlung kleiner Patienten eingesetzt und ist eine gute und sichere Alternative zur Narkose. Kinder ab etwa 4 Jahren sind für die Behandlung mit Lachgas geeignet. Im Alter gibt es keine Beschränkungen, sofern keine systemische Erkrankung vorliegt, die nicht gut eingestellt ist.

Wie sicher ist die Lachgas-Sedierung?
Eine der wichtigsten und auch die meistgestellteste Frage. Grundsätzlich ist die Lachgas-Sedierung die sicherste Form einer zahnärztlichen Sedierung, die zusätzlich die geringsten Nebenwirkungen aufweist. Lachgas ist ungiftig und hat keine Wirkung auf das kardiovaskuläre System, die Atmung oder Organe wie Leber, Niere oder Darm. Lediglich etwa 0,04% gelangen in den Stoffwechsel, während der Rest vollständig über die Lungen abgeatmet wird. Dies führt dazu, dass die Wirkung binnen weniger Minuten verfliegt und Nachwirkungen entstehen. Im Laufe der Sedierungsphase werden Ihre Vitalfunktionen (Puls und Sauerstoff-Sättigung des Blutes) konstant überwacht. Zusätzlich können Sie sich jederzeit bemerkbar machen, wenn Sie sich unwohl fühlen, da Sie während einer Lachgas-Sedierung immer bei vollem Bewusstsein sind.